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  • AutorenbildSandra Maurer

Fünf einfache Tipps für deine mentale Gesundheit, mit denen du sofort los legen kannst!


Das Pferd dient als Spiegel unserer Persönlichkeit


Mentale Gesundheit ist ein wichtiger Aspekt unseres Wohlbefindens, der leider oft vernachlässigt wird. Dass wir uns körperlich fit halten und uns gesund ernähren sollten, ist vielen Menschen klar. Die mentale Gesundheit ist jedoch selbstverständlich und fällt erst dann auf, wenn der Stress zu groß wird und nicht mehr alles wie gewohnt funktioniert. Dabei kannst du auch hier Vorsorge betreiben und dir aktiv Gutes tun.

 

Die mentale Gesundheit kann einen großen Einfluss auf unsere Lebensqualität, unsere Beziehungen und unsere Leistung haben. Deshalb ist es wichtig, sich um seine mentale Gesundheit zu kümmern und sie zu stärken. In diesem Blogpost möchte ich euch einige Tipps geben, wie ihr eure mentale Gesundheit fördern und verbessern könnt.

  

 


1.    Einatmen - Ausatmen 

 

 Wir atmen den ganzen Tag, unser ganzes Leben und doch ist dies etwas, worauf wir viel mehr achten dürfen.

  • Bist du auch ein „Flachatmer“?

  • Hälst du oft unbewusst die Luft an?

  • Fühlst du dich manchmal regelrecht außer Atem, obwohl du gar keinen Sport machst?

 

Beim Umgang mit Pferden wird die Atmung wieder wichtig. Wenn wir unbewusst die Luft anhalten, kann dies je nach Energielevel des Pferdes schon bedeuten, dass hier Gefahr droht und das Pferd ängstlich reagieren kann.

 

Mein Tipp:

Achte mal ganz bewusst auf deine Atmung. Schließe deine Augen, spüre deine Füße auf dem Boden und atme bewusst in den Bauch ein und bewusst aus dem geöffneten Mund wieder aus. Übe das ein paarmal und versuche es ab jetzt in deinem Tagesverlauf zu integrieren.

 

Wenn dann mal wieder eine stressige Situation kommt und du merkst, dass du dich gehetzt fühlst, dann mache eine Pause und konzentriere dich auf deine Atmung. Du wirst merken, wie du ruhiger und entspannter wirst und sich dein Geist beruhigt.

 


2.    Schreibe deine Gedanken auf

 

Wenn du merkst, dass deine Gedanken negative Gefühle auslösen und du dir Sorgen machst, dann schreibe sie auf. Durch das Schreiben startet ein Prozess des Verarbeitens und oft auch schon des Loslassens.

 

Du kannst dafür ein Tagebuch oder Journal verwenden oder auch einen Brief schreiben. Entweder an dich selbst, an die Person oder den Personenkreis, der dich beschäftigt oder auch eine fiktive Person. Probiere es aus, es hilft wirklich und macht Spaß!

Manchmal reicht es aber auch schon aus, sich eine Liste zu machen und so Struktur und Ordnung in den Kopf zu bekommen und den Kopf so etwas zu erleichtern.

 


3.    Finde deine Bedürfnisse heraus und achte auf sie

 

Jeder Mensch hat ganz individuelle Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen, um sich wohl und glücklich zu fühlen. Dazu gehören zum Beispiel ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, Bewegung, soziale Kontakte, Entspannung und Spaß oder ein Hobby.

 

Finde für dich heraus wobei du dich wohl fühlst, wo dein Herz auf geht und du ganz bei dir bist.

  • Das kann die Natur sein,

  • Sport zu machen,

  • eine soziale Pause einzulegen,

  • ein erfüllendes Hobby auszuüben,

  • sich mit Tieren zu beschäftigen,

  • die Gesellschaft von lieben Menschen.

 

Versuche für diese Bedürfnisse regelmäßig ausreichend Zeit und Raum zu schaffen und achte auf die Signale deines Körpers und deiner Seele, wenn etwas fehlt oder zu viel ist.

 

Kurz: Mach mehr von den Dingen, die du liebst!

 


4.    Rede mit jemanden

 

Wie auch die Pferde brauchen wir Menschen andere Menschen, mit denen wir in Verbindung gehen können, die uns vertraut sind und bei denen wir uns geborgen und geliebt fühlen. Wir sind nicht dafür gemacht alles allein zu schaffen und jedes Problem mit uns selbst auszumachen.

 

Wenn du dich nicht wohl fühlst, du energie- und kraftlos bist, du Ängste und Sorgen hast, du nicht mehr heraus kommst aus dem Hamsterrad deiner Gedanken, dann such dir jemanden, der gut zuhören kann und rede über deine Gefühle. Das kann ein Freund, ein Familienmitglied, ein Coach oder ein Therapeut sein. Du bist nicht allein!

 

Wenn wir erstmal offen sind und über unsere Gefühle sprechen, sind wir oft erstaunt, dass die Menschen in unserem Umfeld vielleicht mit den gleichen Herausforderungen kämpfen oder auch schon Ähnliches erlebt haben. Sei mutig und trau dich, offen zu sein!

Die Resonanz von Gleichgesinnten ist sehr heilsam.


"In einem guten Gespräch muss man nicht immer „etwas Gutes“ sagen. Manchmal reicht es auch einfach mal „gut zuzuhören“".

Klaus Seibold

 

 

5.    Schaffe Raum für Dankbarkeit und Selbstliebe

 

  • Siehst du oft, was dir (noch) nicht gelungen ist?

  • Was dir fehlt?

  • Worin andere „besser“ sind?

 

Alles, was uns individuell ausmacht, die Stärken von uns, empfinden wir als selbstverständlich und nichts Besonderes. Die ganze Fülle, die wir in uns tragen schätzen wir dann nicht wert.

 

Und genau das darfst du ändern! Dieses Mangelbewusstsein zu durchbrechen, ist der erste Schritt zu einem zufriedeneren Leben.

 

Mach dir bewusst, was du alles kannst, was dich besonders macht, worauf du stolz sein kannst und schreibe es auf.

  • Schreibe dir auf, was dir gelungen ist.

  • Schreibe dir auf, was du alles hast und

  • was dir heute Schönes begegnet ist.

 

Sei aktiv dankbar dafür!

Versuche jeden Tag etwas zu finden, für das du dankbar bist, auch wenn es etwas Kleines ist.

Das hilft dir, dich auf das Positive, also auf deine Fülle zu konzentrieren und nicht auf das Negative und den Mangel.

 

  • Fülle ein Glas mit Zetteln auf denen du die schönen Momente schreibst.

  • Schreibe in ein Dankbarkeitsbuch

  • Denke vor dem Einschlafen noch an etwas, für was du heute dankbar sein kannst.

 

 

Es gibt natürlich noch viele weitere Tipps dich und deine mentale Gesundheit zu stärken, aber ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren.

Grundsätzlich ist alles gut, was dich in deine Präsenz bringt, was du mit oder in Liebe machst und woraus du ein Gefühl von Freude entwickelst. Spür doch mal in dich rein und mache dich auf die Suche nach deinen ganz individuellen Möglichkeiten, die dich stark machen.


Schreib mir gerne, was dir noch so eingefallen ist! Ich freue mich von dir zu hören.


Und denk immer daran: Du bist gut, so wie du bist!

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